Geschichte
Verein
Entstehung und Geschichte des Vereins
Einige Zeit vor der Vereinsgründung trafen sich junge Berkersheimer zum Fußballspielen auf der sogenannten Ami-Wiese auf dem benachbarten Heilsberg. Sie lag in der Senke zwischen der Sportanlage Heilsberg und der ehemaligen Offizierssiedlung der US-Streitkräfte. Im Jahr 2014 entstand dort das Neubaugebiet Heilsberg. Auf der besagten Wiese standen zwei aus Holz gezimmerte, wacklige Tore auf grünem Grund. Das weite Grün war mit dem einen oder anderen Maulwurfshügel gespickt. Jeden Freitag traf sich die Truppe zum Feierabendfußball. Der Wunsch nach einem eigenen Fußballverein wuchs stetig.
Am 23. Oktober 1974 traf man sich in der Berkersheimer Grundschule, um dies umzusetzen. Als Versammlungsleiter wurde Hans-Hermann Müller gewählt. Die Namensgebung des Vereins war der erste Punkt der Versammlung. Folgende Vorschläge zur Namensgebung lagen vor:
- FC Rot-Weiß Berkersheim (erhielt 1 Stimme)
- FV Eintracht Berkersheim (erhielt 2 Stimmen)
- Fußballclub Berkersheim 1974 (erhielt 5 Stimmen)
- Fußballverein Berkersheim 1974 (erhielt 7 Stimmen)
Der erste Vorstand des neuen Vereins sah wie folgt aus:
- 1. Vorsitzender: Hartmuth Brunsfeld
- 2. Vorsitzender: Hans-Hermann Müller
- Schriftführer: Bertram Walter und Karl-Heinz Quanz
- Kassierer: Manfred Schischkowski
- Revisoren: Heinz Quanz und Herbert Engelhardt
Der erste Vereinsbeitrag wurde auf monatlich 3 DM festgelegt.
Im Jahre 1977 konnte der FV Berkersheim auf der Sportanlage Am Dachsberg die Spielstätte der nächsten Jahre beziehen und am 4. September das erste Spiel in der Frankfurter C-Klasse bestreiten. Das Spiel gegen den FC Tempo verlor der FVB mit 0:14. Der FV Berkersheim war in den ersten Jahren der Punktelieferant der C-Klasse. 1981 musste die Sportanlage Am Dachsberg der A661 weichen. Der FV Berkersheim musste nach Ginnheim ausweichen. Später folgte dann ein erneuter Umzug auf die Bezirkssportanlage Harheim. Dort konnte der Aufstieg in die B-Klasse gefeiert werden. Die Spielgemeinschaft mit dem SV Bonames wurde 2003 eingegangen, um den Spielbetrieb der Abteilung Fußball sicherzustellen. Zur Saison 2009/10 wurde diese Spielgemeinschaft mangels Spielern beendet.
Es wurde versucht, das Sportangebot zu erweitern, was auch zeitweise gelang. Zu nennen sind hier die Gründung einer Jazz-Gymnastik-Gruppe, Frauenfußball, Schach und Jugendfußball. Die Jugendmannschaft konnte vorerst gehalten werden, bevor eine Jugend-Spielgemeinschaft mit der SG Harheim eingegangen wurde, die dann jedoch mangels Spielern wieder beendet werden musste. Eine in jüngerer Vergangenheit gegründete Fußball-Altherren-Mannschaft (Soma), die freitags in der Turnhalle der Liesel-Oestreicher-Schule trainierte, musste ebenfalls nach dem Entzug der Hallennutzung ihren Trainingsbetrieb einstellen.
Die Judoabteilung, bereits 1981 unter der damaligen Leitung von Klaus Böttcher gegründet, hat sich zum großen Standbein des Vereins gemausert und stellt den Großteil der Mitglieder dar. Der Trainerstab unter der Leitung von Christian Osterburg hat das Trainingsangebot aufgrund des gestiegenen Zulaufs von Kindern und Jugendlichen auf zwei Termine pro Woche erhöht. Die Abteilung weist auf Kreis- und Landesebene regelmäßig beachtliche Erfolge auf und genießt in Judokreisen ein hohes Ansehen. Die Mitgliederzahl der Judoabteilung beläuft sich mittlerweile auf über 40 Kinder und Jugendliche. Die Aktion „Kids in Bewegung“ des Sportkreises Frankfurt im Jahr 2014 konnte weitere Kinder begeistern.
Eine im Jahr 2015 neu gegründete Schachabteilung wird in der Saison 2015/2016 im Schachbezirk Frankfurt mit einer Mannschaft in den Spielbetrieb einsteigen.
Dem FV Berkersheim 1974 gehören zurzeit 75 Mitglieder an.Die Anfänge auf der „Ami-Wiese“
Einige Zeit vor der offiziellen Vereinsgründung trafen sich junge Berkersheimer regelmäßig zum Feierabendfußball auf der sogenannten „Ami-Wiese“ auf dem benachbarten Heilsberg. Die Wiese lag in der Senke zwischen der Sportanlage Heilsberg und der ehemaligen Offizierssiedlung der US-Streitkräfte (im Jahr 2014 entstand dort das Neubaugebiet Heilsberg). Auf dem weiten Grün, das mit dem einen oder anderen Maulwurfshügel gespickt war, standen zwei selbst aus Holz gezimmerte, wacklige Tore. Jeden Freitag traf sich die Truppe dort zum Kicken, und mit der Zeit wuchs der Wunsch nach einem eigenen Fußballverein.
Die Gründungsversammlung am 23.10.1974
Um diesen Wunsch in die Tat umzusetzen, traf man sich am 23. Oktober 1974 in der Berkersheimer Grundschule. Als Versammlungsleiter wurde Hans Hermann Müller gewählt. Der erste Punkt der Tagesordnung war die Namensgebung des Vereins, wofür folgende Vorschläge vorlagen:
FC Rot-Weiß Berkersheim (1 Stimme)
FV Eintracht Berkersheim (2 Stimmen)
Fußballclub Berkersheim 1974 (5 Stimmen)
Fußballverein Berkersheim 1974 (7 Stimmen)
Damit stand der Name fest. Der erste Vorstand des frisch gebackenen Vereins setzte sich wie folgt zusammen:
1. Vorsitzender: Hartmuth Brunsfeld
2. Vorsitzender: Hans Hermann Müller
Schriftführer: Bertram Walter und Karl-Heinz Quanz
Kassierer: Manfred Schischkowski
Revisoren: Heinz Quanz und Herbert Engelhardt
Der monatliche Vereinsbeitrag wurde auf 3 DM festgelegt.
Die Odyssee der Fußballabteilung
Im Jahre 1977 konnte der FV Berkersheim auf der Sportanlage Am Dachsberg die Spielstätte für die nächsten Jahre beziehen. Am 4. September bestritt die Mannschaft dort ihr erstes Spiel in der Frankfurter C-Klasse gegen den FC Tempo – und verlor prompt mit 0:14. In den ersten Jahren blieb der FVB der klassische „Punktelieferant“ der Liga.
Im Jahr 1981 musste die Sportanlage Am Dachsberg jedoch dem Bau der Autobahn A661 weichen. Der FV Berkersheim musste daraufhin nach Ginnheim ausweichen; später folgte ein erneuter Umzug auf die Bezirkssportanlage Harheim. Dort konnte immerhin der Aufstieg in die B-Klasse gefeiert werden. Um den Spielbetrieb der Fußballabteilung langfristig sicherzustellen, ging man 2003 eine Spielgemeinschaft mit dem SV Bonames ein. Diese musste jedoch zur Saison 2009/10 mangels Spielern wieder beendet werden.
Auch Versuche, das Sportangebot breiter aufzustellen, gelangen jeweils nur zeitweise. Zu den Neugründungen gehörten eine Jazz-Gymnastik-Gruppe, Frauenfußball, Schach und Jugendfußball. Die Jugendmannschaft konnte eine Weile gehalten werden – auch über eine Jugend-Spielgemeinschaft mit der SG Harheim –, musste letztlich aber ebenfalls mangels Spielern aufgelöst werden. Eine in jüngerer Vergangenheit gegründete Alte-Herren-Mannschaft (Soma), die freitags in der Turnhalle der Liesel-Oestreicher-Schule trainierte, musste den Betrieb einstellen, nachdem dem Verein die Hallennutzung entzogen wurde.
Der Wandel: Judo und Schach als neue Stützen
Die bereits 1981 unter der Leitung von Klaus Böttcher gegründete Judoabteilung hat sich im Laufe der Jahre zum großen Standbein des Vereins gemausert und stellt heute den Großteil der Mitglieder. Unter der aktuellen Leitung von Christian Osterburg wurde das Trainingsangebot aufgrund des großen Zulaufs von Kindern und Jugendlichen auf zwei Einheiten pro Woche erhöht. Die Abteilung feiert regelmäßig beachtliche Erfolge auf Kreis- und Landesebene und genießt in Judokreisen ein hohes Ansehen. Mittlerweile zählt die Judoabteilung über 40 Kinder und Jugendliche. Großen Anteil daran hatte auch die Aktion „Kids in Bewegung“ des Sportkreises Frankfurt im Jahr 2014, durch die viele Kinder begeistert werden konnten.
Zudem wurde 2015 eine neue Schachabteilung ins Leben gerufen, die zur Saison 2015/2016 mit einer Mannschaft im Schachbezirk Frankfurt in den aktiven Spielbetrieb einstieg. Das Training und der Spielbetrieb findet im Bürgerhaus Nieder Erlenbach statt. Mit einer Turnierreihe der "Niddatal Open" machte sich die Schachmannschaft von 2015 bis 2018 in Schachkreisen bekannt. Mit der Meisterschaft in der Bezirksklasse 2017 konnte die Schachabteilung ihre ersten Aufstieg feiern.
Wie viele Sportvereine hatte auch der FV Berkersheim ab 2019 unter den Folgen der Corona-Pandemie zu leiden. Die behördlichen Schließungen von Sporthalle und Bürgerhaus brachten den Trainingsbetrieb zum Erliegen und führten zu spürbarem Mitgliederschwund.
Doch der Verein hat sich zurückgekämpft: Mittlerweile ist die Judoabteilung wieder annähernd zu ihrer alten Stärke herangewachsen, und auch die Schachabteilung nimmt mit ihrer Mannschaft wieder aktiv am Spielbetrieb teil. Ein besonderer Meilenstein folgte im Jahr 2024: Anlässlich seines 50-jährigen Bestehens feierte der FV Berkersheim ein Jubiläum im kleinen Kreis in der Gaststätte „Zum Lemp“. Bei geselligem Beisammensein wurde auf die lebhaften vergangenen fünf Jahrzehnte zurückgeblickt und der Vereinsgründung in einem würdigen Rahmen Rechnung getragen.
Heute gehören dem FV Berkersheim 1974 insgesamt 75 Mitglieder an.